PVC-Dämmpaneele

sind spezielle Bauelemente mit einer Oberflächenbeschichtung aus PVC (Polyvinylchlorid) und einem Dämmkern aus expandiertem Polystyrol (EPS) und werden auch als PVC-Isolierpaneele oder PVC-Sandwichpaneele bezeichnet.
Die Hart-PVC-Beschichtung der Sandwichelemente weist eine hohe chemische Widerstandsfähigkeit, eine hohe Steifigkeit und ein geringes Gewicht auf. Aufgrund der hochwertigen Beschaffenheit eignen sich die Paneele hervorragend als Decken- und Wandverkleidungen in Räumlichkeiten mit besonderen Hygieneanforderungen. Als Sandwichelemente mit EPS finden sie Verwendung bei der Schall- und Wärmedämmung, für Trennwände und Maschineneinhausungen. Der EPS-Kern kann in verschiedenen Isolierstärken von 22 mm – 200 mm gefertigt werden.

PVC (Polyvinylchlorid)

Polyvinylchlorid, kurz PVC, ist einer der am meisten verwendeten Kunststoffe und findet als Hart- und Weich-PVC Verwendung. PVC ist witterungsbeständig, schwerentflammbar, resistent gegen Chemikalien und korrosionsbeständig. Im Vergleich zu Stahl und mineralischen Baustoffen weist PVC ein geringes Gewicht auf und lässt sich leicht verarbeiten. PVC wird überwiegend als Grundstoff für Fensterprofile, Rohre, Fußbodenbeläge und Dachbahnen im Bausektor eingesetzt.

Expandiertes Polystyrol (EPS)

Der Hauptbestandteil von EPS - umgangssprachlich auch als Styropor bezeichnet - ist Polystyrol, das als Granulat bei Temperaturen von 90°C mit Hilfe von Wasserdampf vorgeschäumt wird. Dabei bläht es sich um etwa das 20 bis 50-fache seines ursprünglichen Volumens auf und wird in der weiteren Bearbeitung zu Blöcken oder Platten gepresst oder geschäumt. EPS-Dämmstoffe finden meist im Decken-, Wand- und Dachbereich und als Trittschalldämmung Anwendung.

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